Wo liegt der Unterschied zwischen Passiven und Aktiven Signalverteilern?

Ein niederohmiger Mischpultausgang kann problemlos ein Dutzend Endstufen treiben, ein passiver Split wird also meistens genügen. Bedenken Sie jedoch, daß ein Kurzschluß auf einem der Ausgänge durch den Transformator auch auf die anderen Ausgänge transformiert wird, und somit das Gesamtsignal ausfällt, zumindest aber stark gedämpft wird. Entkoppelungswiderstände vermindern diesen Effekt, „fressen” andererseits aber auch Signalpegel. Mikrofonsignale sind auf Grund des sehr viel geringeren Pegels störanfälliger. Bei langen Kabelwegen und professionellen Ansprüchen ist deshalb ein aktives Splitsystem in jedem Fall vorzuziehen. Die Vorteile sind unbestreitbar. Dadurch, dafl eine solche „Plugbox” auf der Bühne und damit in unmittelbarer Nähe zu den Mikrofonen steht, ergeben sich kurze Kabelwege. Das sehr niedrige Mikrofonsignal kann durch die aktive Schaltung verstärkt werden und geht so sehr viel besser konditioniert auf die Reise durch das Multicore.